Politik

Zur Verteidigung des bewussten Konsumenten und „der Antifa“ oder soll faschistische Propaganda etwa folgenlos sein?

Regelmässig ist zu lesen, dass es dem stationären Buchhandel schlecht geht. E-Books, Internethandel, das schwindende Interesse an Literatur bei jungen Leuten und vor allem Amazon lassen einen Buchladen nach dem nächsten verschwinden. Im sich durchgentrifizierenden Nordneukölln lässt sich aber eine gegenläufige Entwicklung beobachten. Hier entstanden in den letzten Jahren etliche kleine neue Buchläden und manchmal wird ein ambitioniertes Buchangebot im Schaufenster feilgeboten. Dem vielsprachigen Kiez entsprechend, kann man Autorinnen wie Laurie Penny und Angela Nagle oder Autoren wie Didier Eribon und Zygmunt Baumann in der Orginalsprache lesen. Nun muss einer dieser Buchläden aus ökonomischen Gründen – so schreibt es einer der Betreiber des Topics Berlin in einem längerem Statement auf Facebook – schließen und das bürgerliche Feuilleton läuft Amok.

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