DIESDAS

Keiner mag die Grünen

Da immer noch Menschen denken, dass Grünen und die (SPD) irgendwie ok oder gar wählbar seien und die angeschlossenen Kaderschmieden für Nachwuchspolitiker „gar nichts mit der Hauptpartei zu tun haben“, weil ja auch „der eine von der Grünen Jugend Hinterdidelsberg neulich ein Deutschlandsbeschimpfungsshirt trug!!!!, ist vielleicht mal ein Realitycheck in Form des gestrigen Abstimmungsergebnis‘ angebracht.

mehr...
DIESDAS

HATE wie Pegida. Oder so.

Bild: Flickr/Creative Commons/marcobellucci, via

Heute Morgen gab es im altehrwürdigen Deutschlandfunk ein Interview mit dem fast genauso altehrwürdigen Soziologen Heinz Bude. Bude sollte dem Radiosender die Frage beantworten, wie der ganze Hass aus der rechtsextremistischen Rechten in die Mitte der Gesellschaft kommt. Das hatte nämlich der Verfassungsschutz herausgefunden, der ja immer eine astreine Quelle ist.

mehr...
DIESDAS

Revo, Soli, Schnaps

Eigentlich waren sich alle irgendwie einig, übereinstimmende Ziele zu verfolgen: nämlich die baldige Weltrevolution. Und eigentlich waren sich auch alle darüber einig: es braucht mehr Solidarität mit streikenden Lokführern, mit Flüchtlingen, mit dem Nachbarn und es braucht mehr gemeinsame Plattformen. Nina Scholz hat Dienstagabend die Diskussionsrunde „Politische Interventionen jenseits der kommunistischen Utopie“ moderiert. Mit dabei waren der Schriftsteller Raul Zelik, die Künstlerin und Aktivistin Marina Naprushkina, Autor und Aktivist Marcus Staiger und Jan Schlemermeyer als Vertreter für das Bündnis Ums Ganze. Schnaps gab es übrigens auch. Vielleicht lag es daran, dass sich fast alle fast immer einig waren.

mehr...
DIESDAS

Wie man sich verschlüsselt

Bild: Teil der Ausstellung, Matthias Wermke, o.T.

Auf der ersten von zwei sogenannten Cryptopartys auf dem Kongress der Möglichkeiten saßen etwa 30 Menschen auf dem gelben Teppich des Vortragsaals, um sich, beziehungsweise ihre internetfähigen Endgeräte, gegenseitig ins Unsichtbare zu befördern. Der Schwerpunkt dieser Zusammenkünfte, die seit 2012 regelmäßig in vielen europäischen und amerikanischen Metropolen stattfinden, liegt dabei auf dem Installieren von Open-Source-Software wie TOR, VPN, PGP oder Little Snitch, mit deren Hilfe man Daten und ihren Transfer verschlüsseln kann. Die Cryptoparty empfiehlt übrigens ebenfalls seine E-Mails, Festplatten, Chats und Passwörter zu verschlüsseln. Das geht alles recht gut und auch erstaunlich einfach und zwar mithilfe dieser Tools:

mehr...
DIESDAS

Einzementierte Daten

Am Montagabend erklärte der Künstler Aram Bartholl „seine“ Dead Drops – in Häuserwänden oder anderen Ecken und Nischen der urbanen Landschaft installierte USB-Sticks, auf denen Menschen anonym und peer to peer Daten deponieren und verteilen können. Mittlerweile wurden weltweit schon über 1.500 Datenträger mit insgesamt circa 10.140 GB Speichervolumen im öffentlichen Raum implementiert, auf einer Karte werden die neuen Standorte permanent ergänzt.

mehr...
DIESDAS

Verschlüsselt Euch!

Am Sonntagabend war der Hacker, CCC-Sprecher und Sicherheitsexperte Frank Rieger zu Gast beim Kongress der Möglichkeiten und hat über Computerüberwachung durch Geheimdienste und andere Bösewichte gesprochen. Hängengeblieben sind vor allem seine Motivationen für die Verschlüsselung von Computern und Mobiltelefonen. Also, verschlüsselt euch!

 

++ „Man kann nicht mehr davon ausgehen, dass man sich in den Datenmengen verstecken kann.“

 

mehr...
DIESDAS

Peak Panik

Ein Workshop von Johannes Büttner und Helge Peters

Im Grunde ist alles Solarenergie.

Die Sonne scheint auf die Erde, bringt die Elemente in Bewegung; Wasser verdunstet, steigt auf, regnet ab, fließt zurück ins Meer; warme Luft schiebt sich über kalte, Wind weht; Photosynthese verarbeitet Sonnenergie zu Biomasse, die wird von Tieren gefressen, die von Menschen gejagt, geschlachtet oder vor den Pflug gespannt werden; Biomasse in tierischer oder pflanzlicher Form, Windmühle, Wassermühle, Segel und Zuggeschirr, so ging das Tausende von Jahren lang.

mehr...
DIESDAS

Radikalisierung

mehr...
DIESDAS

Kongress der Möglichkeiten?

Vom 30. April – 10. Mai 2015 veranstalten das HATE Magazin im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin mit Unterstützung des CCCs einen Kongress, der sich auf theoretischer und praktischer Ebene mit Interventionsmöglichkeiten im Internetzeitalter beschäftigt.

Seit den 1990er Jahren ist vom Ende der Geschichte (Francis Fukuyama) und vom Ende der großen Erzählungen (Jean-François Lyotard) die Rede. In den letzten zwanzig Jahren wurde der Prozess sogar noch beschleunigt. Jede noch so kleine Utopie, jede noch so partikulare Subkultur wurde von den Marketingmaschinerien einverleibt, so dass wir heute die von Toni Negri und Michael Hardt in „Empire“ diagnostizierte „Welt ohne Außen“ als alternativlosen, klaustrophoben körperlichen Dauerzustand spüren können. Mitverantwortlich dafür ist unter anderem die technische Innovation Internet, die nach und nach zum massenhaft genutzten Werkzeug geworden ist und das soziale, geistige und kulturelle Leben nachhaltig verändert hat. Informationen über jedes Ereignis und jede Neuigkeit sind umgehend in Form von Videos, Bildern, Tweets, Statusmeldungen oder Artikeln im Netz verfügbar.

Das ist der Punkt an dem der Kongress der Möglichkeiten: Die veränderten technischen Voraussetzungen und das konstatierte Ende der großen Erzählungen sind der Beginn einer neuen Form von Lebensentwürfen und ihrer Beschreibungen. Der Kongress versucht Fragen zu stellen und zu beantworten: Wie können wir gestalten? Welche Rückschlüsse lassen sich aus Erfahrungen mit den veränderten Bedingungen machen? Wie sieht eine konkrete Interventionspraxis in der digitalen Zukunft aus? Während des Kongresses wird HATE#10 als digitale Ausgabe produziert. Das Heft wird zudem in Druck gehen und soll im Idealfall ein Denkanstoß und Ausgangspunkt für die kritische Gestaltung der Zukunft sein.

mehr...
DIESDAS

HATEmix :: Jan Mir

Ein neuer Mix! Warum schon wieder nicht von einem weiblichen DJ? Die eine trödelt, die andere ist im Urlaub, die dritte muss noch überredet werden. Tja. Aber Jan Mir ist natürlich trotzdem und vor allem ein absoluter Mix-Wunschkandidat. Er hat schon wirklich sehr lange keinen mehr aufgenommen. Wir wissen diesen Aufwand zu schätzen!

mehr...
DIESDAS

HATEmix :: Ancient Future

Wir haben Freunde des Hauses um neue Musik angeschnorrt. Sie waren freundlich und haben uns Mixe gemacht, dafür sind wir sehr dankbar. Es erleichtert uns das Warten auf den Mai 2015, der wird nämlich spannend.

Den Anfang macht Johannes Klingebiel aus Köln, der kürzlich das Label Ancient Future gegründet und zusammen mit den Labelgenossen diesen Mix gemacht hat.

mehr...