Politik

Verstaatlicht Uber!

Bild: Flickr/Creative Commons/via http://bit.ly/1XrEO2v

Die Computer nehmen uns die Arbeit weg: Schon seit einigen Jahren formiert sich ein Elitendiskurs über eine neue Welle der Automatisierung durch Künstliche Intelligenz und Robotik. Die Protagonisten dieser Erzählung sind selbstfahrende Autos, autonome Roboter und intelligente Software, die in Kürze ganze Branchen umkrempeln und, wie zuletzt im Januar auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert, Millionen von Jobs überflüssig machen werden.

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DIESDAS

2016 wird Kreuzberg endgültig zum Zombieland

Wenn die letzte Fassade saniert ist, der zehnte Veganz eröffnet hat, man in der Markthalle Neun endlich unter sich ist, weil die letzten Asozialen aus dem Kiez verdrängt wurden und das Balg bereits mit 5 Jahren die wichtigsten Asanas auf chinesisch schreiben kann, werdet Ihr schon noch merken, dass Granola Seeds Blähungen verursachen!

Schöner Artikel in der zitty zur bevorstehenden Schließung von HGs Revolutionsbedarfsladen M99: zitty.de/kreuzbergs-letzter-kampf

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DIESDAS

Shopping Is Civil War

Arbeit – Freizeit – Schlaf ist das scheinbar in Stein gemeißelte Triumvirat des idealen Alltags im Kapitalismus. Der Mensch stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung, um existenzielle Bedürfnisse zu befriedigen, aber auch um sich Sachen leisten zu können, die ihn in seiner Freizeit von der Lohnarbeit ablenken, damit er möglichst schnell wieder bereit für selbige ist. Der britische Kulturwissenschaftler John Hutnyks hat sich in seinem Aufsatz Shopping is Civil War anhand unterschiedlicher Musikvideos mit dem Irrsinn des Shoppings in der warenförmigen Gesellschaft beschäftigt:

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Kunst

„Haiti ist ein kaputtes Paradies“ – Das Museum of Trance ist zurück in Berlin

Ihr erinnert Euch vielleicht: Im Oktober 2015 hatten wir unsere Freundin, die Künstlerin Henrike Naumann interviewt. Damals hat sie gerade Geld für ihr „Museum of Trance“ gesammelt, das sie gemeinsam mit dem Musiker Bastian Hagedorn während der Ghetto Biennale auf Haiti errichten wollte. Seit zwei Wochen sind die beiden wieder zurück in Berlin und wir wollten natürlich wissen es war.

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Politik

Das Lower Class Magazine berichtet aus Kurdistan: „Es gibt in Deutschland immer noch wenig Bewusstsein darüber, wie schlimm die Situation hier gerade ist.“

Foto: O-Young Kwon | aboutideas.net

Die Lage in den kurdischen Gebieten ist verwirrend und der interessierte Beobachter fragt sich oftmals: Ist das jetzt in Syrien oder in der Türkei? Was bedeutet das Verhängen einer Ausgangssperre in der Realität? Wie ist die PKK einzuschätzen?

Da die Freunde und Kollegen vom Lower Class Magazine zur Zeit zusammen mit dem Fotografen O-Young Kwon (aboutideas.net) vor Ort sind, haben wir die Gelegenheit genutzt und telefonisch nachgefragt.

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Politik

Endlich Beweise für den brutalen Mülltütenmordanschlag auf Berliner Polizeibeamte aufgetaucht!

Nachdem sich „szenetypisch“ gekleidete Menschen im „Gefahrengebiet“ Rigaer Straße im Nordkiez zu Berlin letzte Woche nicht auf die Machtspielchen eines Kontaktbereichsbeamten einlassen wollten und sich gegen eine der ständig stattfindenden willkürlichen Personalienüberprüfungen wehrten, dreht die Polizei am Rad. Mit 500 Beamten wurde ohne rechtliche Grundlage das Hausprojekt Rigaer 94 gestürmt und gefährliche Gegenstände wie Feuerlöscher und Briketts zum Beheizen der Öfen beschlagnahmt:

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DIESDAS

What’s left behind

Der Fotograph OWIEOLE hat in seiner Reihe What’s left behind persönliche Dinge, Alltagsgegenstände und Kleidungsstücke, die Menschen auf der Flucht an den Stränden um Izmir zurückgelassen haben, dokumentiert. Jeder der Artefakten erzählt eine Geschichte, impliziert Hoffnungen, Ängste, Träume und macht die Strapazen der Flucht erahnbar. Für weitere Fotostrecken besucht unbedingt seine Seite owieole.de!

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DIESDAS

Juri Sternburg war auf dem Weihnachtsmarkt und hat gegen den Terror getrunken

Langeweile herrscht. Wetter ist schlecht, Laune ist mittelmässig. Die Terrorangst geht um in Kaltland. Hinter jedem Busch, in jedem Rollkoffer wird ein vermeintlicher Attentäter vermutet. Dann lese ich eine Headline, die mich aus der üblichen Facebook-Lethargie reisst: „Risiko-Experte rät: Gehen Sie ins Stadion und auf den Weihnachtsmarkt“. Donnerwetter, so viele Fragezeichen in einer Überschrift. Erstens: Was zum Kuckuck ist ein Risiko-Experte? Ich hoffe inständig, dass wir hier von dem Gesellschaftsspiel reden, alles andere wäre sinnlos. In diesem Fall wäre aber mein Kumpel Mafo der grösste Risiko-Experte. Zweite Frage: Warum rät der Experte uns, speziell diese Orte der hemmungslos gelebten Profanität aufzusuchen? Wie sehr ärgert sich Deso Dogg, wenn ich mir ein Rubbellos kaufe und betrunken durch ein Spiegelkabinett laufe? Und vor allem: Ist das nicht ganz normal, ins Stadion oder auf den Weihnachtsmarkt zu gehen? Also zumindest wenn man Bock auf Alkohol, viele Menschen und eine handfeste Schlägerei hat. Und zu guter Letzt: Warum beschweren sich Menschen über HEFTIG-Überschriften, wenn irgendwelche CDU-Postillen mit derlei Unsinn ihre Artikel ankündigen dürfen? Dem musste ich natürlich auf den Grund gehen!

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