Politik

„Das ist eine ganz neue Generation“

Foto: Marks21

Im Januar vergangenen Jahres hat SYRIZA die griechischen Parlamentswahlen gewonnen. Im Juni 2015 hat Boris Kanzleiter eine Artikel-Reihe mit dem Titel „Rote Punkte auf dem Balkan“ für das Neue Deutschland verfasst. Darin hat er einen linken Aufschwung in den Balkanländern beschrieben, der motiviert ist von den Ereignissen in Griechenland. Spätestens im Herbst 2015 war die Hoffnung, die in SYRIZA gesetzt wurde, aber längst wieder verflogen. Manche der Balkan-Länder wurden zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt, die Abschiebemaschine aus Deutschland in diese Länder läuft und Geflüchtete, die sich auf dem Weg ins Innere von Europa befanden, sitzen an Grenzen in Lagern fest. Wir haben uns mit dem Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Südosteuropa in Belgrad getroffen, um mit ihm über das vergangene Jahr dort zu sprechen.

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Nazis in Connewitz? Eher nicht so…

Der Fotograf Colin Derks hat dokumentiert, wie die Polizei am 12.12. in Leipzig mit brutaler Gewalt 150 Nazis den Weg freigeräumt hat und wie sich Anwohnerinnen und Anwohner, Antifaschisten und Antifaschistinnen gegen Wasserwerfer, CS-Gas-Orgien und Knüppelgarden zur Wehr gesetzt hat. Die komplette Serie gibt es hier zu sehen.

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KEIN VERGESSEN! KEIN VERGEBEN!

• Enver Şimşek, †
• Abdurrahim Özüdoğru †
• Süleyman Taşköprü †
• Habil Kılıç †
• Mehmet Turgut †
• İsmail Yaşar †
• Theodoros Boulgarides †
• Mehmet Kubaşık †
• Halit Yozgat †

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Die taz hat gefragt, wir haben geantwortet

Anlässlich der Podiumsdiskussion heute Abend, bei der wir über „Refugees Welcome – Wie geht’s weiter“ diskutieren wollen – hat Lukas Dubro von der „taz – die tageszeitung“ uns ein paar Fragen gestellt.

Die taz selber hat es nicht online stellt, aber wir wollen Euch das Interview natürlich vorenthalten:

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Refugees Welcome – Wie geht’s jetzt weiter?

Wir veranstalten am 19. November eine Diskussion im Acud macht neu in Berlin. Dort möchten wir mit unterschiedlichen Vertreter von Initiativen und Gruppen über die „Flüchtlingskrise“, linke Politik jenseits der Nothilfe, Selbstermächtigung von Refugees und die Reaktionen, aber auch Möglichkeiten der (radikalen) Linken in Berlin und Deutschland sprechen. Nachdem die Hilfsbereitschaft zu Beginn groß war und die Bilder der helfenden deutschen Bürger für ein kurzes Sommermärchen sorgten, machte auch der rechte Rand mobil, demonstrierte bei Pegida und zündete Unterkünfte an. Die Politik hat inzwischen das Asylrecht verschärft und die Rhetorik ist rauer geworden. Wie ist die Stimmung im Land aus einer linken Perspektive zu deuten und welche konkrete politische Praxis leitet sich daraus ab?

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