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Blazing Stars in Frankfurt

Blazing Stars ist die Gruppenausstellung der vier Künstler Jochen Stierberger, Béla Feldberg, Max Huckle und unserem Freund des Hauses Dominik Dresel im Korrekt in Frankfurt. Als Freunde des gepflegten Vollbilds bei Book Of Ra erfreut uns der Ort der Ausstellung natürlich besonders!

Geöffnet: 13.02.2016 / 13 – 19 Uhr
Adresse: Korrekt / Mainzer Landstr. 229 / 60326 Frankfurt am Main
Gestern wurde die Eröffnung gefeiert. Dominik Dresel konnte auch dort nicht die Finger von der Kamera lassen und hat dabei unter anderem die lokale Prominenz in Form des Grafen von Niederrad ablichten können:

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2016 wird Kreuzberg endgültig zum Zombieland

Wenn die letzte Fassade saniert ist, der zehnte Veganz eröffnet hat, man in der Markthalle Neun endlich unter sich ist, weil die letzten Asozialen aus dem Kiez verdrängt wurden und das Balg bereits mit 5 Jahren die wichtigsten Asanas auf chinesisch schreiben kann, werdet Ihr schon noch merken, dass Granola Seeds Blähungen verursachen!

Schöner Artikel in der zitty zur bevorstehenden Schließung von HGs Revolutionsbedarfsladen M99: zitty.de/kreuzbergs-letzter-kampf

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Shopping Is Civil War

Arbeit – Freizeit – Schlaf ist das scheinbar in Stein gemeißelte Triumvirat des idealen Alltags im Kapitalismus. Der Mensch stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung, um existenzielle Bedürfnisse zu befriedigen, aber auch um sich Sachen leisten zu können, die ihn in seiner Freizeit von der Lohnarbeit ablenken, damit er möglichst schnell wieder bereit für selbige ist. Der britische Kulturwissenschaftler John Hutnyks hat sich in seinem Aufsatz Shopping is Civil War anhand unterschiedlicher Musikvideos mit dem Irrsinn des Shoppings in der warenförmigen Gesellschaft beschäftigt:

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Satire im Jahr 2016: Linksdeutsche Wutbürger und Charlie Hebdo

Nazis haben kleine Pimmel, sind voll doof und Rechtschreibung können sie auch nicht. So sieht Satire in Deutschland aus Sicht all jener aus, die auf der richtigen Seite wähnen und natürlich im Sinne der Selbstvergewisserung auch nicht müde werden das zu betonen. Man könnte sie als das linksliberale Wutbürgertum bezeichnen. Sie sind demokratischen Werten verpflichtet und Dank akkurater Schablonen immer auf dem neuesten Stand, z.B. welches Kulturprodukt diese Werte gerade gefährdet. Gerne wird Musik als Highway in die Barbarei diffamiert, neben dem unsäglichen und richtigerweise bekämpften Rechtsrock ist das zum einen Straßenrap. Dieser eigent sich perfekt um lauthals SEXIST!, RASSIST!, NATIONALIST! etc. zu blöken. Um Straßenrap aus der Perspektive des Bildungsbürgers zu karikieren, geht allerdings plumper Rassismus klar! Aber auch weniger elaborierte Rockbands wie Frei.wild und Böhse Onkelz gleicht der linksdeutschen Genussmensch gerne mit den transportierten Inhalten seiner Helden mit den guten Texten ab. Die Koordinaten sind dann Tocotronic oder jene zwischen Autonomem Zentrum und FDP pendelnde Sprachakrobaten mit den guten Texten. Aber auch die ganz eigene Definition von Meinungsfreiheit ist kennzeichnend für dieses Milieu. Die an sich lobenswerte Abneigung gegenüber den Nebenwidersprüche dieser Welt wird durch ein recht eindimensionales Kunst- und Kulturverständnis ergänzt.

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What’s left behind

Der Fotograph OWIEOLE hat in seiner Reihe What’s left behind persönliche Dinge, Alltagsgegenstände und Kleidungsstücke, die Menschen auf der Flucht an den Stränden um Izmir zurückgelassen haben, dokumentiert. Jeder der Artefakten erzählt eine Geschichte, impliziert Hoffnungen, Ängste, Träume und macht die Strapazen der Flucht erahnbar. Für weitere Fotostrecken besucht unbedingt seine Seite owieole.de!

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