Kunst  Politik

Hört zu, wenn der Bürgermeister der Kunst predigt!

Am 28.1. fand der dritte Teil unserer Reihe Berlin Rebel City in Form der Ausstellung „Belong Anywhere“ statt. In einer angeblichen AirBnB-Wohnung haben wir Kunst gezeigt. Anschließend ging es mit dem UBER-Bus ins Acud macht neu, wo die Aftershow-Party stattfand. Dort hielt Florian Hesselbarth eine packende Rede, die für viel Applaus oder pikierte Blicke sorgte. Der Bürgermeister der Kunst sprach die heißen Eisen an. Das Highlight des Abends wollen wir Euch nicht vorenthalten:

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Politik

Fremdscham Galore: Shahak Shapira hat Kollegahs offenem Antisemitismus nichts entgegenzusetzen

Wütender werden wir heute nicht. Zwei medienerfahrene Autoren lassen sich auf Initiative von Jan Böhmermann im stinkenden Backstage des Tempodroms auf klapprige Stühle setzen und erklären erst mal ohne Sinn vor Kollegahs Kamera, dass der Rapper kein Antisemit ist und die Schuld für dieses „Missverständnis“ wahrscheinlich beim Zentralrat der Juden liegt. Sie stottern rum bzw. reagieren einfach gar nicht auf Aussagen wie „Die einzige Ethnie die sich immer in diese Opferrolle setzt, seid ihr!“ oder sie lassen sich von Kolle erklären, dass sein Rap ja eine Kunstform sein muss, weil auch Studenten seine Mucke hören. (Geiles Argument!) Kat Kaufmann hat die Doku, um die es in der Diskussion gehen soll, nicht gesehen und Shahak Shapira schwimmt schwammig herum, meilenweit entfernt von der Form, die er in seinen Texten manchmal durchblicken lässt. Man weiss auch gar nicht was man beschissener findet: Kollegahs Geschwätz über „Juden und Ethnien“ oder die dümmlichen Versuche von Shapira Rap zu diskreditieren. Mediatoren sind 5-6 Pumper aus dem Hause Kollegah und ein Typ namens Ali As der sich als IQ-Rassist bezeichnet und glücklicherweise selten ausreden darf. Wir haben das Ganze dann auch nur 15 Minuten ausgehalten:

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Hier könnt ihr die erste Folge des Sci-Fi-Krachers BLOB sehen

Premiere der ersten Folge, der von HATE präsentierten Webserie BLOB von Alexander Nowak. Die gallertartige Substanz aus dem Weltall ist nun also mit dem Hamster auf der Erde gelandet und das traumatische Erlebnis den eigenen Heimatplaneten, Freunde und Familie zu verlieren, wirkt nach. Die Pfeife ist gestopft, die Suche eingeleitet, da sorgt ein Störsignal aus New Jersey plötzlich für Verwirrung. Viel Spaß mit der ersten Folge!

 

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BLOB, die Webserie – Ab 22. Februar bei HATE

Wir freuen uns Euch ab dem 22. Februar alle 14 Tage BLOB zu zeigen! Die Sci-Fi Webserie von Alexander Nowak ist angelehnt an The Blob von 1958 bzw. das Remake von 1988. Darin landet eine gallertartige Substanz aus dem All durch einen Meteroiteneinschlag auf unserem Planeten und schleimt im Sinne des eigenen Wachstum alles in sich rein. In der 2017er Version von BLOB erreicht ein Fischer, auf der Suche nach den Gründen für das plötzliche Verschwinden seines Heimatplanetens, seiner Freunde und Familie, aus einer anderen Galaxie die Erde. Begleitet wird er von einem Hamster, der das Raumschiff als Navigator steuert. Zur gleichen Zeit hat sich dunkle Materie auf der Rückbank eines Twingos in Form zweier seltsamen Kreaturen materialisiert. Sie haben den gemeinen Plan, die Zerstörung des Universums zu vollenden. Die Rahmenhandlung wird immer mal wieder von unterschiedlichen Nebensträngen unterbrochen, so taucht z.B. der Jersey Weather Man auf. Er wohnt in einem Keller und sagt von dort das Wetter für Jersey City voraus. Bis jetzt gibt es sechs Episoden, es könnten aber noch mehr werden.. Hier seht Ihr den Trailer, freut Euch auf die erste Folge:

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Unser Unwort des Jahres: Hatespeech

Bild: Flickr/Foto: K-Screen Shots/Creative Commons/Lizenz: CC BY 2.0/via

Am 10. Januar 2017 wurde das Unwort des Jahres bekannt gegeben. Es lautet: Volksverräter. Gähnt ihr schon? Ja, wir auch! Warum nicht mal ein wirkliches Unwort wählen, also eines das so richtig Scheiße ist, aber in gefühlt keiner Debatte im letzten Jahr fehlen durfte? Das wäre doch mal was gewesen! Wir haben deswegen einen Vorschlag für Dich, liebe Jury, warum nicht Hatespeech* wählen? Ein beschisseneres Wort hat es im letzten Jahr, mit Verlaub, nicht gegeben.

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