Politik

HATE fragt: „Warum gibt es in Berlin eigentlich keine Protestbewegung“

Am Samstag (19.11.2016) startet unsere Reihe BERLIN REBEL CITY?! mit einer Podiumsdiskussion. Dort wollen wir mit AktivistInnen darüber sprechen, was bereits geschieht, was schief läuft und wo ungenutze Potentiale einer möglichen Protestbewegung liegen (könnten).

Die Kacke ist am Dampfen – und zwar nicht erst seit Donald Trump Präsident zum Präsident gewählt wurde. Die Kacke dampft schon eine ganze Weil und zwar gewaltig: wachsende Armut, steigende Mieten, sinkende Löhne, geschlossene Grenzen, soziale Kälte. Wenn man nicht direkt betroffen ist, kann man es doch zumindest überall spüren und sehen. Aber was kann man machen? Und warum fällt es uns so schwer, Menschen, die zumindest eine ähnliche Sicht auf die Verhältnisse haben, in einer wirkmächtigen Bewegung zu vereinen?

Denn eigentlich ist Berlin nicht gerade arm an widerständigen Strukturen: Die linke Szene aus anderen Ländern schaut neidisch auf die Vielzahl der Hausprojekte, die auch heute noch über die Stadt verteilt sind. Fast jeden Tag gibt es etliche Veranstaltungen, Voküs (Küfas), Demos und Aktionen, zu denen man als halbwegs interessierter Mensch eigentlich gehen müsste. Doch jedes Mal scheint das Interesse an einem temporär strahlkräftigen Thema nach einer gewissen Zeit abzuflauen, dass nur ein Kern weniger Leute kommt.

Dabei gibt es genug Inhaltliche Anknüpfungspunkte: Berlin ist ein Musterbeispiel für fehlgeleitete Stadtpolitik und für die Konsequenzen, die daraus resultieren. Rund um das in den letzten Monaten medial mal wieder mehr beachtete Kotti in Kreuzberg sind viele praktische Ansätze entstanden: Neben bestehenden aktiven Hausprojekten, Initiativen wie Kotti und Co oder Bizim Bakkal. Doch die Bilanz ist ernüchternd. Zwar gibt es kleine Erfolge, aber der große Widerstand gegen Räumungen und negativen Veränderungen der Stadtteile bleibt genauso aus wie eine breite Mobilisierung gegen die täglichen rassistischen Übergriffe.

Was tun nun?

Das wollen wir gemeinsam mit Stadt-AktivstInnen erörtern. Wir wollen uns darüber unterhalten, warum Bewegungen so schnell abflachen, womit ihre Initiativen tagtäglich kämpfen, aber auch warum Bündnisse so schwer fallen und ob es Möglichkeiten gibt, diese Schwierigkeiten zu überwinden.

Mit uns disktutieren: Anna (Aktivistin, IL Berlin), Lisa (Aktivistin, Stadt von Unten), Elske Rosenfeld (Aktivistin & Künstlerin).
Wann: Samstag, 19. November 2016, 19:30 Uhr
Wo: Acud Macht Neu, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Danach: Musik von den Torwart Bros. (Kombinat Pogopop) und Getränke an der Theke

EIN KOMMENTAR
Gidget

Last but not least I’ve located a well written piece of writing about
%BT%. I assumed that I wouldn’t locate anything helpful within this matter even so write-up provided me with just what I demand.
Thank you so much! Just about all I have to have now is find some good critique
like Marietta and project will be done.

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